Ausflug ins Allgäu
Jedes Jahr planen die Oldtimerfreunde Straßdorf eine längere Ausfahrt. Dieses Mal wurde es ein Dreitagesausflug nach Kempten im Allgäu. Dazu traf man sich eine Viertelstunde vor der Abfahrt bei Stefan Verreschis Werkstatt. Hier gab es die Möglichkeit, am Schnauferle noch schnell die eine oder andere Schraube nachzuziehen oder den Luftdruck der Reifen zu prüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Nach einer kurzen Einweisung des Organisators, Herbert Mangold, startete man entgegen der sonstigen Gepflogenheit pünktlich. Die Gruppe aus 21 Personen war mit neun PKW, einige mit Stern auf der Motorhaube, einem Cabrio aus Wolfsburg, einem aus England, andere aus Zuffenhausen und drei Zweirädern unterwegs. Auf dem erneuerten Fahrbahnbelag ging es dann in der Kolonne nach Rechberg und dann weiter Richtung Geislingen, Merklingen nach Blaubeuren. Eigentlich sollte hier eine kurze Rast beim Blautopf eingelegt werden, doch man entschied sich dagegen, um die geplante Vesperpause bei Oberdischingen zu verlängern. Nach dieser fuhren die Teilnehmer frisch gestärkt weiter nach Bad Schussenried zum Bierkrugmuseum der Brauerei Ott. Hier sah man dann eine außergewöhnliche Sammlung an z. T. künstlerisch aufwändig gestalteten, alten und neueren Bierkrügen. Die Beifahrer und Beifahrerinnen konnten sich nach dem Museumsbesuch auch an einem Bier der Brauerei erlaben, während die Kraftfahrer sich mit nichtalkoholischen Getränken begnügen mussten. Nach einer kurzen Weiterfahrt durch das schöne Allgäu traf man dann am Hotel in Kempten ein und bezog gleich die Zimmer.
Am Abend fuhr man mit dem Bus in die Stadt zum gemeinsamen Essen in die Fasshalle, einem hervorragenden Restaurant. In Kempten war Stadtfest, so dass es niemand langweilig wurde.
Am Samstag, nach ausgiebigem Frühstück, fuhr man nach Nesselwang zur Albspitz. Hier konnte man eine kleine Wanderung unternehmen, Rodelbahn fahren oder mit der Seilbahn den Berg erklimmen. Die Motorradfahrer entschieden sich jedoch, weiter zum Hahntennjoch zu fahren, für jeden Biker ein Fahrerlebnis. Abends war dann noch einmal ein gemeinsamer Besuch des Stadtfestes angesagt.
Bei der Rückfahrt am Sonntag war die Kirche der Benediktinerabtei in Ottobeuren, eine im Barockstil erbaute Kirche, ein Zwischenziel. Kurz nach diesem Aufenthalt meinte es der Wettergott nicht mehr ganz so gut mit der Gruppe: Die Cabriofahrer mussten das Verdeck schließen, die Zweiradfahrer Regenkleidung anlegen! So ging es über mehrere Umleitungen zurück nach Straßdorf zum Stadtwirt, wo ein gemütliches Zusammensitzen den Abschluss der Reise bildete. Hier bedankten sich dann die Teilnehmer bei Herbert Mangold für die hervorragende Organisation. Es war an alles gedacht, ob Verpflegung in Pausen mit leckeren Würsten der Metzgerei Scherrenbacher, kühlen Getränken oder gute Lokalitäten. Einstimmiges Echo: Nächstes Jahr wieder! J.R.
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